Alterität und Modernität der mittelalterlichen Literatur. by Hans Robert Jauß

By Hans Robert Jauß

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Auf den späteren Leser. der sich nach dem Gipfelwerk des Rolandliedes an die fast vergessenen weiteren 90 Epen wagt. muß die Scheidung aller Personen der Handlung in vollkommene christliche Glaubenshelden einerseits und ins Böse konteridealisierte Feinde andererseits wenn nicht schlechthin abstrakt und fremdartig. so doch - angesichts der gegenwärtigen ErfolgsweUe der Comics oder des Asterix - monoton. allzu heroisch und darum reizlos wirken. Nichts scheint christlicher humilitas ferner zu stehen als das christliche Epos des Mittelalters mit seiner hyperkorrekten Trennung des heldenhaft Erhabenen vom alltäglich Praktischen und dem denkbar engsten aristokratischen Standesethos.

Nichts scheint christlicher humilitas ferner zu stehen als das christliche Epos des Mittelalters mit seiner hyperkorrekten Trennung des heldenhaft Erhabenen vom alltäglich Praktischen und dem denkbar engsten aristokratischen Standesethos. das den niederen Stand nur am Rande und mit Attributen des häßlichen vilain zuläßt, um ihn am Ende ganz aus dem Solidaritätskreis der exklusiv Guten zu entfernen. Und doch ist zu ihrer Zeit an dem Breitenerfolg dieser Gattung, die von Jongleurs auf den Märkten vorgesungen wurde, nicht im mindestens zu zweifeln ...

Die Erfahrung vom Lauf der Welt (Ia costume) ist unvorhersehbar und doch notwendig; die Weisheit des Sprichworts ist darum auch - in der unvergesslichen Formulierung von Jacob Grimm - "nicht der Ertrag einsamer Betrachtung, sondern in ihm bricht eine längst empfundene Wahrheit blitzartig hervor". Das verdeutlicht auf das schönste die dem Mittelalter eigentümliche Form der Proverbes au vilain: Souvent, si con moi senble, Ai mout veu ensemble Proudomes et mauvais; Mais eil qui mains valoit', C'iert eil qui plus jengloit; Pour rien ne fust en pais.

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